SCOTLAND HILLS Cowboy Steak

Letztlich habe ich durch Zufall bei EDEKA ein paar Cowboy Steaks der R & S Marke SCOTLAND HILLS in die Finger bekommen und wurde seit langem wieder einmal richtig überrascht. Es war schon eine Weile her, dass ich in häuslicher Umgebung mit Rindfleisch von einer derart ausgezeichneten Qualität kochen durfte.

Nicht nur, dass sich das Fleisch hervorragend verarbeiten ließ und es beim Grillen und Braten kaum an Volumen verlor – es hatte einen atemberaubenden Eigengeschmack und dies bei einer Zartheit die sonst eigentlich nur „langweiliges“ Filet hat.

Seit diesem Zufallskauf habe ich natürlich schon viele, viele Kilo von diesem Premiumfleisch mit seiner feinen, gleichmäßigen Marmorierung und tollen Textur verarbeitet. An dieser Stelle möchte ich Euch kurz aufzeigen, was aus meiner Sicht das ideale Vorgehen bei der Zubereitung dieses Gourmetfleisches ist.

Vorweg, natürlich ist das Grillen das Mittel der Wahl für dieses Fleisch – aber auch ich war bereits aus Witterungsgründen gezwungen eine Pfanne zur Hand zu nehmen. Hier empfehle ich Euch in jedem Fall eine „Gusseiserne“ zu wählen – am besten mit kräftigen „Rippen“ und fast zum Glühen bringen, so das, das Ergebnis dem des Grillens am nächsten kommt.

Zuerst lasse ich die Cowboy Steaks am Knochen auf Raumtemperatur kommen und zerteile erst dann das Rack in Schreiben mit einer Stärke von jeweils 4-5 cm. Danach salze ich diese vor dem Grillen nur ganz leicht mit grobem Kristallsalz (mit Vorliebe Himalaya-Salz aus Pakistan) und versehe jede Scheibe mit einem leichten Film vom nativen Olivenöl, bevor sie dann auf dem sehr heißen Grill landen.

Das Öl führt dazu das die Fleischoberfläche kurz aufflammt und diese dabei „versiegelt“. Sobald dies geschehen ist schließe ich den Grill so, dass der Rauch sich ausreichend auf dem Fleisch niederschlagen kann und die verbrannten Öle den gewünschten Grillgeschmack befördern können.

Je nach Stärke der Scheiben drehe ich diese um sobald – und das ist wichtig – sich diese von alleine ganz leicht abheben lassen. Dann haben sie auch die gewünschte Zeichnung vom Grillrost schon mit auf den Weg bekommen. Bis zum Teller sollte jede Seite mindestens zweimal ausreichend Hitze bekommen haben und idealerweise – sprich aus optischen Gründen – dann ein Kreuzmuster aufweisen.

Den Gargrad überprüfe ich noch ganz traditionell mit dem Finger – nach der australischen Methode also. Natürlich können auch Fleisch-Thermometer zum Einsatz kommen. Es ist auch eine feine Sache, wenn man den Rand der Steaks als erstes angrillt – mache ich auch manchmal, wenn es die Zeit erlaubt – aber dies bleibt jedem selbst überlassen.

Natürlich kann auch mit Sous Vide gearbeitet werden – ob vorwärts oder rückwärts – aber dann würde ich dazu raten das Rack der Cowboy Steaks zu Entbeinen und im Ganzen zuzubereiten um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Ihr solltet immer daran denken das Fleisch nach dem Grillen oder Braten noch etwas ruhen zu lassen (5-10 Minuten) – beispielsweise auf der Ruhezone Eures Grills, oder im vorgeheizten Ofen bei maximal 55°C. So bleiben beim Anschneiden die „Säfte“ im Fleisch und das macht den echten Unterschied!

Solltet Ihr jetzt Appetit bekommen haben ab zu EDEKA oder wenn der Grill Event noch ein paar Tage hin ist bestellt Online bei der Genusswelt – das Cowboy Steak wird Euch nicht enttäuschen!

Ach ja, und vergesst nicht dazu einen ordentlichen Wein zu reichen – ich empfehle Euch natürlich einen Shiraz von meinem Lieblingsweingut – Mollydooker aus Australien! Wir hatten einen 2016er Boxer und einen 2015er Blue Eyed Boy zum Cowboy Steak und das hat mehr als gepasst…

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