Archiv für den Monat: September 2012

Salat Feuerbach

Carpe diem @Feuerbach

Reservierung

Wir raten an im Feuerbach zu reservieren.

Ambiente

Beim Feuerbach in Berlin Steglitz handelt es sich um eine gastronomische Kombination von Bar, Restaurant und einem kleinen Biergarten ähnlichem Außenbereich. Hinzu kommen im Eingangsbereich einige Tische, die mich auf Grund ihrer Nähe zur Straße, sehr an französische oder italienische Bistros erinnern.

Die unterschiedlichen Bereiche sind von der Einrichtung her klar gegeneinander abgegrenzt, so dass man stets weiß worauf man “sich einlässt“ wenn der Platz erst einmal gefunden wurde.

Die Bar bietet allerhand alkoholische Köstlichkeiten, aber auch erwähnenswerte Kaffee-Variationen. Insbesondere im Rahmen ausgedehnter sonntäglicher Frühstücks-Aktionen waren diese stets geeignet die Lebensgeister wieder wach zu rütteln – auch wenn es am Vortag mal später wurde…;-)

Service

Das Personal ist freundlich, schnell und aufmerksam, dabei aber keinesfalls aufdringlich. Die Speisen, insbesondere die aktuellen Angebote, sind flugs auf dem Tisch und mit viel Liebe angerichtet. Man merkt deutlich, dass die Küche Freude an der Arbeit hat.  Sowohl der Restaurant-, sowie der Bar- als auch der Biergarten-Bereich laden zum Verweilen ein, wobei der Service durchgängig positiv auffällt.

Besonders angenehm empfand ich die Tatsache dass im Feuerbach ein hauseigenes WLan verfügbar ist. Auf Nachfrage erhält man das zugehörige Kennwort und schon ist man drin im “WorldWideWeb“, dies empfinde ich wesentlich angenehmer als sich andernorts mit nervigen Hotspots herumärgern zu müssen.

Qualität und Geschmack

Auch wenn, dass Feuerbach stets mit allerhand hochwertigen Leckereien aufwartet ist für mich noch immer der “Salat Feuerbach“ mein ganz spezieller Favorit.

Der Salat ist stets taufrisch, das Dressing einzigartig und die Komposition mit der Kombination von frischen Avocado-Stücken, kleinen frittierten“ Kartoffel-Cubes“, Schafskäse und Kürbiskernen ist immer wieder  eine Gaumenfreude.

Laut Karte sind eigentlich auch Orangenfilets dabei, die ich aber als Fleischliebhaber allzu gerne gegen frisch gebratene Putenstücke austauschen lasse um den Salat nach meinen Vorstellungen ein wenig zu “patchen“…;-)

Der Teller ist stets  mit Können und Hingabe dekoriert  und das Zusammenspiel der Zutaten verweist auf die Genialität des Kochs – Einfaches zu Bemerkenswertem zu machen.

Zu den Speisen wird im Feuerbach immer ein Korb mit frischen Baguette und dunklem Kastenbrot gereicht, trockene Scheiben, wie in mancher Pizzeria, wird man hier gottlob vergeblich suchen…

Neben dem  Salat gab es bei mir natürlich auch einen dazu harmonierenden Wein, in diesem Fall eine Empfehlung des Feuerbach Urgesteins “Alexander“, einen 2010er Domain de Bisconte aus FR, in jedem Falle ein erwähnenswerter Tropfen mit einnehmenden Wesen…

Das Preis / Leistungsverhältnis im Feuerbach ist für Berliner-Verhältnisse ausgewogen und auch für Steglitz in jedem Falle in Ordnung, bei der dargebotenen Qualität und dem guten Service allemal.

Negativ

Negatives ist mir im Feuerbach bis dato nicht aufgefallen.