Archiv für den Monat: Februar 2016

Brooklyn Burger Bar

Am Dienstag, den 09.02.2016 waren wir zu zweit in der Brooklyn Burger Bar am alten Fischmarkt.

Reservierung

Reservieren kann man in der Brooklyn Burger Bar in Hamburg sogenannte Slots.

Zur Auswahl stehen SLOT 1: 18:00 -20:00 Uhr oder SLOT 2: 20:15 Uhr bis Open end.

Reserviert hatten wir den ersten Slot von 18:00 – 20:00 Uhr.

Wir raten unbedingt zu einer Reservierung.

 

Ambiente

Das Lokal ist klein, gemütlich und mit viel Liebe eingerichtet worden. Im Hintergrund lief Soul in moderater Lautstärke so dass wir uns jederzeit gut unterhalten konnten.

Essen

Wir haben den Burger des Monats und einen Baykyard-BBQ, Homefries mit BBQ Sauce und Pimientos des Padron, ein Alster und eine Zitronen-Basilikum-Limonade bestellt – bis auf das Alster alles home made.

Von Haus aus wird der Patty in der Brooklyn Burger Bar rosa, sprich medium, serviert. Im Rahmen der Bestellung wurden wir jedoch jeweils gefragt, ob wir ggf. einen anderen Gargrad wünschen.

Das Essen kam sehr zügig und “standesgemäß” heiß – eben alles frisch aus der Küche!

Die Optik der Burger war sehr ansprechend – beim nächsten Besuch reichen wir ggf. Bilder nach.

Die Extra Dips sind in jedem Fall zu hochpreisig – aber diesen Fehler machen auch viele andere Anbieter.

Das Burger des Monats Motto “Ibiza”

Der Burger Ibiza kam mit leckerer Olivenpaste auf dem Patty, einigen Chorizo- und Manchego-Scheiben, enthäuteter und angebratener Paprika sowie Tomate und vielem anderen – leckerem “Grünzeug”.

Aufgepasst, wer einen solchen Burger ohne Besteck genießen kann – Kappe ab – wir brauchten definitiv unser Besteck.

Man hat ganz deutlich gesehen, gefühlt und geschmeckt das nahezu alles selbstgemacht ist. Die Portionen der gereichten Beilagen sind erwähnenswert – hier nicht satt zu werden ist sicher schwierig.

Wir hatten gefühlt 30 Pimientos de Padron in der Emailschüssel – sensationell!

Die selbstgemachte Zitronen-Basilikum-Limonade war der Hammer, ich habe zwei davon getrunken, meine Begleitung hat sich nach dem ersten Alster auch gleich noch eine Limonade bestellt, obwohl das Getränk doch recht teuer ist.

Service

Die Bedienungen waren top. Stets freundlich und flexibel.

Das einzige, was uns wirklich gestört hat, waren die verbeulten Alutabletts auf denen die Burger vermeintlich “stilgerecht” gereicht wurden. Es lag zwar jeweils ein Blatt Papier darauf (so wie bei den bekannten Burger-Ketten) – das hat die Darreichungsform aber auch nicht wirklich beflügelt.

Seinen Burger auf einem solch wackelnden – weil extrem verbeultem Tablett mit einer papiernen Unterlage zu zerteilen und zu verzehren schmälert die kulinarische Freude doch erheblich – hier ist definitiv Optimierungsbedarf vorhanden.

Ob man sich bei Brooklyn Burger, was die Schüsseln für die Beilagen angeht, dem Vintage-Stil verpflichtet fühlt sei dahingestellt – in jedem Falle hatten die Schüsseln ihre besten Jahre schon gesehen – löst sich die Emaille ist es Zeit zum Austausch.

Fazit

Für jeden der Burger liebt eine klare Empfehlung für die Brooklyn Burger Bar. Insbesondere die Tatsache das frische Pattys Verwendung finden und somit unterschiedliche Garstufen möglich sind, wäre Grund genug für einen Besuch.

Block House Hamburg Hbf

Seitdem es im Blockhouse echte Prime-Steaks (RibEye am Knochen) gibt ist unser Besuch im Grunde schon zu einem Ritual geworden. Mittlerweile habe ich dort alleine sicher schon an die 50 kg davon verzehrt…nimmt man die Kollegen hinzu sicher schon mehr als 200 kg, bei einem Preis von ca. 49.- Euro für das gegrillte Kilo im Restaurant völlig fair.

Das Blockhouse wäre mit seinen ordinären Steaks sicher nicht in die engere Wahl gekommen, wenn es um echte Steak-Erlebnisse geht – anders sieht es aber eben mit den nicht auf der Karte gelisteten Steaks aus.

Zu Beginn des Angebotes existierte lediglich ein Stück Pappe auf dem ganz schlich verschiedene Gewichtsklassen notiert waren – wurde eines von den gelisteten Steaks zubereitet – wurde dieser Eintrag einfach durchgestrichen – mittlerweile gibt es dafür eine kleine Tafel direkt beim Grill.

Ganz wichtig: Grundsätzlich würde ich ab 450 Gramm (die Steaks gehen bis zum Kilo) Frischgewicht immer medium ordern. Zudem würde ich darauf drängen das sehr, sehr scharf angegrillt wird – außerdem keinesfalls Steakpfeffer draufmachen lassen (kann man später ggf. auch selber noch) und vor allem auch keine Butter oder irgendeine Sauce drauf-pinseln lassen. Beachtet man dies im Blockhouse, wird das Steak eine kulinarische Überraschung und ein echtes Geschmackserlebnis sein!

Unser letzter Besuch

In kleiner Runde haben wir am 2. Februar mal wieder das Block House gegenüber vom Hamburg Hbf besucht.

Obwohl wir uns sicher schon zu den Stammgästen zählen lassen können erhielten wir leider bereits vor unserer Order den ersten Dämpfer – die Flasche mitgebrachten Shiraz (Mollydooker, Boxer 2014) durften wir trotz des angebotenen Korkgeldes nicht öffnen – das geht auch anders!

Die Restaurantleiterin vom Dienst war mehr als unkooperativ, ja eigentlich schon mürrisch wie ein Kollege bedauernd anmerkte. Egal wo in Hamburg, seien es Steakhäuser wie das MASH, das Estancia, die Meatery, das Butchers oder Orte wie das Vier Jahreszeiten, das Atlantic oder der Portugiese um die Ecke – ja sogar bei Maredo kann man seinen besonderen Wein genießen- so etwas ist uns seit Jahren nicht vorgekommen.

Wir alle hoffen das dies ein einmaliger Ausreißer war – wäre schade auf die Prime Steaks verzichten zu müssen – wo Hamburg doch sonst eine sehr weltmännische Stadt ist.

Unser Kellner schaffte es durch seinen Einsatz und Überblick fast den Fauxpas seiner “Chefin” wieder auszubügeln – wir wollen jedoch nicht Verschweigen das wir, auf Grund der gemachten Erfahrungen – wir kamen uns schon fast wie Bittsteller vor –  in der nächsten Zeit wohl weniger häufig im Blockhouse erscheinen werden – das müssen wir erst einmal “verdauen”.

Unser Kellner war in jedem Falle prädestiniert für den Umgang mit Gästen und durchweg serviceorientiert – da kann die eine oder der andere sich noch viel abkucken – völlig losgelöst von der “gefühlten Position in der Nahrungskette des Blockhouse Teams”.

Fazit

Das wichtigste – Die Steaks waren wie immer echte “Sahnestücken”, die Herren am Grill sind halt echte Profis – Chapeau.

Update [2016-08-19]

Leider sah sich das Block House nicht in der Lage die qualitativ und geschmacklich höherwertigen Steaks oder Gleichwertiges von Freitag auf Montag hin zu beschaffen – weshalb wir einen von langer Hand geplanten Besuch in großer Runde, dort leider absagen und in das Steakhouse St. Georg verlagern mussten – letzten Endes eine gute Entscheidung, denn dort hat man sich der Problematik ad hoc angenommen und uns am darauffolgenden Montag sehr serviceorientiert mit der gewünschten Qualität versorgt.

Update [2016-12-20]

Zwischenzeitlich waren wir in verschiedener Besetzung mehrfach vor Ort – auch wenn das eine oder andere hin und wieder unrund lief, so gab es doch durchgängig Prime-Steaks in der gewohnt überzeugenden Qualität (wenn auch leider nicht immer in der gewünschten Größe 930+…), was dieses Blockhouse für uns trotz allem noch immer ganz besonders macht. Die dortigen Grillprofis sind Meister ihres Faches.