Archiv für den Monat: September 2016

EDEKA Struve

Schlemmerabend die Zweite

Am 26. September war es wieder einmal soweit, EDEKA Struve lud zum neuerlichen Schlemmerabend in seine Filiale in Bramfeld ein. Diesmal Betrug der Eigenanteil fünfzehn Euro, wobei fünf Euro als Gutschein beim nächsten Einkauf Verwendung finden konnten. Für zehn Euro also “all you can try”, aka was das Herz begehrt. Das Struve Team hat sich diesmal wiederum selbst übertroffen um eine kulinarische Spielwiese zu schaffen..

Beim Event waren natürlich auch wieder viele Stammkunden und interessierte Leckermäuler vor Ort. Man spürte förmlich mit welcher Liebe die scheinbar unendlich vielen Buffets angerichtet worden waren – und, wie soll es anders sein – auch außerhalb der eigentlichen Öffnungszeiten war das für EDEKA sprichwörtliche mit dem “Immer in Aktion für Sie!” aus den 80igern wieder spürbar.

Insbesondere die Damen der Fleisch & Wurst-Theke möchte ich erwähnen – die hatten sich mal wieder ordentlich ins Zeug gelegt und neben einem perfektem Gaumen-Erlebnis auch für ein optisches HighLight gesorgt. Man wusste gar nicht wo man anfangen sollte und musste aufpasse, das noch „Raum“ für die anderen Leckereien blieb.

Gleich nach dem Eingang standen mehrere Platten mit “fangfrischem” Sushi & Sashimi und luden zum “Innehalten” ein.

Gegenüber gab es frische Säfte der Region, Wraps sowie Fisch-Happen. Viele Hersteller hatten sich kleine Nischen eingerichtet, wo dann die jeweiligen Produkte (Chips, Olivenöle, Molkereierzeugnisse, Limonaden, Weine, Kraft-Biere, u.v.m.) zur Verkostung angeboten wurden.

Die Stimmung war fröhlich, was nicht zuletzt der Band geschuldet war, die im Eingangsbereich spielte – sicher aber auch wie schon wie im letzten Jahren dem Ausschank alkoholhaltiger Getränke – das Ende des Events war dann etwa um halb elf erreicht – gerade richtig aus unserer Sicht.

Der Schlemmerabend bei Struve ist für uns inzwischen eines der herbstlichen HighLights Hamburgs geworden.

Hier einige Bilder zum Event die sicherlich Lust darauf machen beim nächsten Mal selbst dabei zu sein.

Update: Am 12.10 findet ein Schlemmerabend bei Struve in Rahlstedt statt und am 16.11 in Eidelstedt – also nichts wie Karten kaufen und hin!

St. Georg Steakhouse Tomahawk

Steakhouse St. Georg

August 2016 – Steakhouse St. Georg

Reservierung

Das Restaurant ist recht groß, wobei wir bei größeren Vorhaben dennoch dazu raten im Steakhouse St. Georg zu reservieren.

Ambiente

Wir wurden sehr freundlich empfangen und fühlten uns von der ersten Minute an wohl. Besonders angenehm empfanden wir den Umstand, dass man uns sogleich nach der Begrüßung anbot Garderobe und Taschen für uns zu verstauen.

Das Restaurant ist  recht groß und teilt sich in drei unterschiedliche Bereiche auf – ganz nach den eigenen Vorlieben kann man eher zurückgezogen im hinteren Teil sitzen, im mittleren Teil den Köchen beim Kochen zuschauen oder aber auch nahe des Eingangsbereiches (noch vor dem Tresen) “in der Menge baden” wenn man denn Leute um sich haben will –  bei guten Wetter gibt es auch einige Tische direkt vor dem Restaurant.

Der Bereich neben dem Tresen beherbergt die Kasse und dient sozusagen als kleiner Empfangsbereich.

Nicht zuletzt die Einrichtung des Steakhouse St. Georg erinnerte uns an eine bekannte Steakhouse Kette mit Hauptsitz in Hamburg – wobei, das muss ich erwähnen – die Einsatzfreude im Steakhouse St. Georg für den Gast und auch die Fleisch-Qualität deutlich besser sind als beim “Original” – aber dazu später mehr.

Das Restaurant ist klar strukturiert, nicht verspielt – sagen wir mal zweckmäßig und aufgeräumt. Einziges Manko beim Ambiente – die Lichtsituation – es könnte deutlich heller sein, und die Lichtverteilung auf den Tischen gleichmäßiger um die kulinarischen Höhepunkte noch besser ins rechte Licht zu setzen.

Die Visitenkarte

Die Toiletten waren sauber und machten einen gepflegten Eindruck. Hier könnte mit Deko & Duft noch etwas optimiert werden.

Service

Unsere Bedienung war schnell, freundlich und zuvorkommend – war ein Glas leer, wurde ohne weitere Anmerkung auch schon darauf reagiert. Im Grunde wurden uns durch die Bank weg die Wünsche von den Lippen abgelesen.

Vorspeisen

Bei unserm Vorhaben in Sachen Tomahawk Steaks war natürlich abzusehen, dass Vorspeisen hier unnötigerweise die Kapazitäten einschränken würden – was aber nichts daran änderte das wir zumindest ein Carpaccio und eine Portion Bruschetta orderten.

Das Carpaccio war fantastisch – sehr frisch, das war Fleisch hauchdünn und hatte Raumtemperatur – nicht zu viel Rauke, ein sehr leckerer gehobelter Parmesan – ein gutes natives Olivenöl und ein hervorragender “alter” Balsamico – die Komposition – ein Traum.

Auch die Bruschetta waren top. Beim Brot verwendet das St. Georg Steakhouse dasselbe wie es zu den Steaks gereicht wird – sprich knusprig und ganz leicht mit Knoblauchbutter bestrichen – oben drauf noch frische Tomaten-Würfel, etwas Zwiebeln & Kräuter – herrlich.

Hauptgericht

Was kann man von einem Restaurant an Einsatz für den Gast erwarten? Ich schicke diese Frage voraus, weil wir ja eigentlich geplant hatten gegenüber vom Hamburger Hauptbahnhof einzukehren und dort, die uns bekannten Prime-Steaks zu genießen.

Hierfür reservierten wir bereits eine Woche vorher. Vier Tage vor dem Termin wollten wir auf Nummer sicher gehen das, das bekannte Hamburger Steakhouse dann auch ausreichend viele Scheiben vom Prime-Steaks für uns bereithält.

Womit wir nie gerechnet hätten war, dass die Restaurant-Leitung uns keine Offerte machen konnte / wollte – nein ganz im Gegenteil, man sprach von Wochen die es dauern würde das bisher durchgängige Prime-Steak Angebot wieder aufzunehmen – einen Zukauf für unseren Termin wollte man partout nicht bewerkstelligen – sehr, sehr schade.

Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten und siehe da, der ad hoc kontaktierte Chef vom Steakhouse St. Georg war sofort bereit uns “aufzufangen”. Obwohl nicht auf der Karte hat er das Wochenende und den darauffolgenden Montag dazu genutzt das beste Fleisch für unseren Steak-Event aufzutreiben.

Er war beim Fleischhändler seines Vertrauens – ja sogar bei Delta, letztendlich wurde er in der Metro fündig (Vielen Dank nochmals für diesen Aufwand!).

Somit stand dem Event nichts mehr im Wege. Die Konsistenz des Fleisches sowie dessen Aroma war bemerkenswert – die handwerkliche Leistung des Mitarbeiters am Grill ebenso. Wir hatten letztlich eine deutlich bessere Qualität von Ribeye am Knochen als wir diese bis dato bei der bekannten Konkurrenz vorfanden – und dies zu einem Preis der deutlich günstiger aber dennoch fair war.

Nachspeisen

Jeder von uns hatte zwischen tausend und tausend-dreihundert Gramm vertilgt – da war beim besten Willen kein Platz mehr für Süßes!

Fazit

Für das Steakhouse St. Georg können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Wer Steaks liebt sollte es unbedingt mal ausprobieren – insbesondere, wenn der indische Chef-Grillmeister vor Ort ist liegt geschmacklich nur wenig Abstand zu den INN-Steakhäusern Hamburgs vor.

Die Preise im Steakhouse St. Georg sind bei der bis dato angebotenen Qualität & im Vergleich zu Mitbewerbern mehr als fair.

Besondere Erwähnung sollte auch die Zitronen-Brause finden, denn eben wie in Bayern – hat diese geschmacklich so gut wie gar nichts mit industriellem Zuckerwasser zu tun – einfach mal probieren.

Von uns ein klares JA für einen Besuch im Steakhouse St. Georg!

Update [2017-08-10]

Der der indische Chef-Grillmeister hat das Steakhouse St. Georg leider verlassen!