Archiv für den Monat: Dezember 2019

Grand Richmond Hotel

Lage, Verkehrsanbindung und Umgebung

Das Richmond Hotel liegt abseits des überfüllten Zentrums von Bangkok unweit des Chao Phraya Flusses. Steigt man also hier ab, entflieht man in jedem Falle dem massiven Smog der Innenstadt, hat aber trotz allem allerhand Möglichkeiten für Unternehmungen. Nicht weit weg vom Hotel finden sich einige Shopping Malls, viele kleine Restaurants, ein sehr schöner Park und auch der Wat Suan Kaeo – ein nicht überfrequentierter Tempel mit wunderschöner Gartenanlage – hier merkt man Besuchern wie Bewohnern schnell an das es relaxter zugeht als in der Dependenz in der Innenstadt.

Von der Hotel Lobby sind es nur knapp 10 Kilometer bis zur Touristenattraktion, der Fluss-Insel „Ko Kret“. Sie entstand im Zuge der Bauarbeiten zu einer Abkürzung/Begradigung im Jahre 1722 und ist heute mit vielen kleinen Läden der Bewohner – besonders an Wochenenden – Magnet für Touristen aller Herren Länder geworden. Berühmt ist dieser Ort beispielsweise für das dort noch traditionell ausgeübte Töpferhandwerk und die Preise sind hierbei nicht überzogen.

Vom Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi zum Richmond Hotel braucht es – bis auf die Stoßzeiten – lediglich 30-35 Minuten. Hierbei können zwei unterschiedliche Routen gefahren werden. Zum einen die Strecke über den Freeway 7 – diese misst ungefähr 40 Kilometer und es muss eine Maut entrichtet werden – oder aber man nimmt die Bundesstraßen 302, 351, 350 und wechselt dann auf den Maut Freeway 9…dann sind es etwas unter 40 Kilometer und die Maut fällt etwas geringer aus.

Direkt beim Richmond Hotel fährt zudem die lilafarbene MRT Linie mit der man stressfrei ins Bangkoker Zentrum gelangt ohne zu viel Lebenszeit im stehenden Verkehr zu vergeuden. Zudem erlebt man mit diesem einer S-/U-Bahn zu vergleichendem Fortbewegungsmittel die Stadt von einer ganz anderen Seite. Natürlich gibt es auch eine Hand voll Busse die einen zur nächsten BTS (Skytrain) Station oder der blauen MRT Linie befördern.

Das Richmond Hotel wird aktuell (Stand 12/2019) umgebaut und erweitert – nach dem Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2020 wird es dann zum Grand Richmond Hotel mit fünf Sterne Anspruch.

 

Hotelumbau und Erweiterung

Das Richmond hatte schon immer bemerkenswerte Kapazitäten, wenn es um die Unterbringung großer Gesellschaften oder Veranstaltungen geht – nach dem aktuellen Umbau setzt das Management wiederum neue Maßstäbe.

Das Hotel hat nicht umsonst den Namenszusatz „Stylish Convention Hotel“ – es ist mit seinen vielen Zimmern, der großen Lobby und dem weitläufigen Restaurant für jede Feierlichkeit gerüstet. Es verfügt nach Abschluss des Umbaus über zwei neue Ballsäle die bis zu 1400 Personen aufnehmen können.

Darüber hinaus stehen dann insgesamt 28 voll ausgestattete Meetingräume zur Verfügung. Da im Richmond über die Jahre viele Regierungsveranstaltungen abgehalten wurden, weiß man dort was es braucht gelungene Veranstaltungen abzuhalten. Viele große Firmen – auch solche die ihren Sitz nicht in Thailand haben – entschieden sich Festivitäten und Workshops hier abzuhalten.

Hinzu kommt das, das Richmond bekannt dafür ist ein ganz besonderer Ort für Hochzeiten zu sein – so hat das Event-Management hier bereits diverse Setups entwickelt erfolgreich sehr um große Hochzeiten abzuwickeln. Die Lage des Richmond etwas abseits vom Trubel der Bangkoker Innenstadt hat auch hierbei seine Vorzüge – so sind die An- und Abreise deutlich entspannter zu bewerkstelligen.

Zu guter Letzt stehen mit dem neuen 35-stöckigen Hauptgebäude den Gästen dann insgesamt 774 Zimmer und Suiten zur Verfügung. Hier reichen die Ausstattungen der Zimmer vom schicken Standard bis hin zur luxuriösen Suite. Die neuen Zimmer sind sehr hell gehalten, es gibt einiges an weißem Marmor – sehr schick – und man fühlt sich vom ersten Moment an Wohl. Besonders gelungen fanden wir die Bäder – schlich, funktionell und strahlend weiß.

Im Zuge des Umbaus wird die Rezeption komplett verlagert und man konnte schon jetzt sehen, wie eindrucksvoll das Ergebnis sein wird. Die hochwertigen Materialien wie Marmor, Metall und der tolle neue Teppich machen einen hervorragenden Eindruck – eine stilistische Mischung aus traditionellen Mustern und Formen, dabei aber dennoch modern und zukunftsweisend.

 

Lobby und Restaurant

Ab morgens um sechs Uhr bis um eine Uhr in die Nacht ist das Restaurant @Café für Gäste und Besucher geöffnet. Hier gibt es neben den legendären Buffets auch das Frühstück, Mittag- sowie Abendessen. Natürlich kann hier auch a la carte bestellt werden, wobei uns insbesondere die Thailändischen Gerichte durch ein hohes Maß an Authentizität aufgefallen sind.

Zudem hat man von neun Uhr morgens bis zwanzig Uhr abends mit der Richmond Deli & Bäckerei im Herzen der Lobby als Gast oder auch als Besucher des Hotels die Möglichkeit täglich neue und beeindruckende Leckereien aus der Feder der Patisserie Chefin Maew Pratumthip Trakoonsri zu ergattern. Die Torten, Kuchen, Croissants, Petit Fours, Plunder, Pralinen und vieles mehr schmecken durchweg hervorragend und sind dabei auch noch erschwinglich.

Was ich gut fand, war das es hier gleich einen ATM der Krungsri Bank gibt – ich glaube fast die einzige Bank, die bei einer Auszahlung ganze 30.000 THB erlaubt – ein echter Pluspunkt. Aufgefallen ist mir auch, dass man im Richmond durchweg an behinderte Menschen gedacht hat. So gibt es hier gut gekennzeichnete Toiletten, die Fahrstühle verfügen über Tasten mit Blindenschrift und für den Fall der Fälle gibt es auch einige Rolltreppen.

Außerdem gibt es in der Lobby noch einen kleinen Shop, der einiges an traditionellen Mitbringsel anbietet – hier einmal hinein zu schauen lohnt sich allemal.

 

SPA, Fitness Center & Pool

Das Richmond verfügt mit dem LAZULI über einen SPA Bereich, in dem verschiedene Massagen und SPA Behandlungen angeboten werden. Hierbei reicht die Kapazität der Räumlichkeiten aus, um ungefähr zwanzig Gäste zeitgleich zu behandeln. Als wir dort waren hätten wir uns den Ort deutlich einladender vorstellen können.

Gleich neben dem SPA Bereich befindet sich das kleine Fitness Center des Richmond Hotels – die Geräte der Firma Body-Solid sind bereits etwas in die Tage gekommen und auch an der generellen Atmosphäre sollte etwas getan werden. Fitness und Motivation hängen zusammen, und nur in einem wirklich ansprechenden und motivierenden Ambiente trainiert der Gast auch gerne.

Der Pool Bereich ist recht klein für ein derart großes Hotel – das hätten wir uns etwas großzügiger vorgestellt. Beispielsweise realisiert durch mehrere Pools an verschiedenen Orten des Hotels. Hier geht sicher noch mehr – man sollte die Thematiken SPA, Fitness & Pool miteinander verbinden um dem Richmond über den Begriff Wellness einen weiteren Trumpf in die Hand zu spielen um Gäste glücklich zu machen.

 

Fazit

Das Richmond wird nach Abschluss der Erweiterung – besser gesagt dann das Grand Richmond – mit seinen attraktiven Preisen für Zimmer, Service & Restaurant in Bangkok seines Gleichen suchen. Es gibt meines Wissens nach aktuell kein weiteres Hotel in der Stadt welches derart gut vorbereitet ist große Veranstaltungen zu beherbergen.

Die Lage des Grand Richmond macht es insbesondere attraktiv für Gäste die aus dem Umland oder über den Flughafen Suvarnabhumi anreisen. Achtet man auf die üblichen Stoßzeiten wird man stets schnell von A nach B kommen und nicht stundenlang im Stau stehen müssen, wie man es aus der Innenstadt Bangkoks kennt.

Ein aus meiner Sicht ganz besonderes Plus, ist die Küche des Grand Richmond – die Qualität der Speisen, selbst im Rahmen eines einfachen Buffets, war beeindruckend. Von der Frische der vielen Speisen, über ihren authentischen Geschmack bis hin zum angemessenen Preis eine absolut runde Sache.

El Gaucho

Vor einiger Zeit habe ich mit einem guten Bangkoker Freund das El Gaucho Bangkok – also die “Filiale“ unweit des Grand Mercure ASOKE…gleich neben dem Terminal 21 besucht. Die Atmosphäre des Restaurants war sehr einladend und authentisch, man fühlte sich gleich wohl und zudem fast wie in einem argentinischen Steakhouse. Die Einrichtung ist sehr ansprechend und lädt auch über das gute Steak hinaus zum Verweilen ein.

Der Service war von der Begrüßung bis zur Verabschiedung erwähnenswert professionell und zuvorkommend. Die Mitarbeiter waren stets sehr aufmerksam, dabei aber keineswegs aufdringlich – zudem merkte man gleich, dass auch die Mitarbeiter des Service echte Fleisch-Liebhaber sind. Dies macht dann natürlich noch mehr Freude bei der Auswahl und Beratung zur „richtigen Scheibe Fleisch“.

Begonnen haben wir an diesem Abend mit einem sehr leckeren Carpaccio – wobei genauer gesagt eigentlich mit dem stets vorweg gereichten warmen Brot, gebackenem Knoblauch, Kräuterbutter und einer Salsa die an Frische und Geschmack ihresgleichen sucht. Das Carpaccio war – wie es sein soll – ganz schlicht angerichtet, das feine Fleisch soll hier ja im Mittelpunkt stehen – es war gut temperiert und hatte einen hervorragendem Eigengeschmack – ein echter Hochgenuss gleich zu Beginn.

Dazu starteten wir jeweils mit einem Bier, zum einen mit einem japanischen Asahi und zum anderen mit einem frisch gezapften Heineken. Auch wenn das Heineken aus der Flasche einen guten Ruf besitzt, hat das frisch gezapfte nochmals mehr als eine Nasenlänge geschmacklichen Vorsprung.

Mein Gegenüber ließ sich im Hauptgang einen gegrillten Gemüsespieß und eine Portion Lammkoteletts schmecken. Das Lamm war von höchster Qualität und auf den Punkt gegrillt –  es hatte jede Menge Röstaromen und war dabei dennoch saftig, ein echter Genuss.

Ich hatte mich nach der Beratung und Präsentation für das EL Gaucho Ribeye am Knochen (USDA Prime Qualität) mit rund einem Kilo Frischgewicht entschieden und bekam an diesem Abend eines der besten Steaks die ich bisher genießen durfte.

Das Ribeye hatte exakt den georderten Gargrad, es war fein memoriert, butterweich, außen scharf angegrillt und hatte einen einmalig runden Geschmack – ein echter Traum – dafür ein großes Kompliment an den „maestro de la barbacoa“!

Dazu hatte ich getrüffeltes Kartoffelpüree, welches vollkommen ausgewogen abgeschmeckt war und neben dem feinen Trüffelaroma einen tollen Kartoffel Eigengeschmack aufwies – diese „Beilage“ war für sich genommen schon ein echtes Highlight.

Zum Abschluss gönnten wir uns eine betörende Crema de Caramelo, ein Gedicht von einer Nachspeise und in dieser Qualität sicher schwerlich zu finden. Zusätzlich gab es noch Crêpes mit Karamell und Vanilleeis – ein wirklich passendes Zusammenspiel.

Besonders erwähnenswert ist im EL Gaucho der hauseigene Likör – ein Belvedere Vodka mit einem Quäntchen Monin Caramel der – auch wenn er süß ist – am nächsten Tag keinerlei Kopfschmerzen bereitet, auch wenn es nicht nur einer war… Wichtig ist, dass sowohl die Mischung als auch die Gläser hierfür eisgekühlt sein müssen – nur so wird das Erlebnis einmalig! Sobald der Wodka die Zunge „verlässt“ entfaltet sich ein grandioses Karamellaroma – sehr lecker und einprägsam!

In der unteren Etage des EL Gaucho findet sich mit dem „Butcher Shop“ im Übrigen auch eine perfekte Gelegenheit sich ordentliche Steaks für den hauseigenen Grill mitzunehmen – eine hervorragende Idee, die sicher auch in Deutschland anklang fände.

Meines Wissens nach wurde zwischenzeitlich auch eine EL Gaucho Filiale in Deutschland, nämlich in Hamburg eröffnet – freuen würde es mich für die Hansestadt, den ich hatte die meisten Steakhäuser dort bereits besucht und EL Gaucho wäre ein weiteres Highlight dort. Aber wie gesagt, genau weiß ich es nicht – denn offenbar hat mich meine persönliche Eröffnungseinladung nicht ordnungsgemäß erreicht…

Das El Gaucho in Bangkok war auf ganzer Linie ein Glücksfall – es scheint anfangs hochpreisig, ist es auch – aber für die gebotene Qualität & Frische der Produkte und den tollen Service ist dies auch gerechtfertigt.

Eine klare Empfehlung diesem Restaurant einen Besuch abzustatten solltet Ihr in der Nähe sein – insbesondere, wenn ihr Fleischliebhaber seid, aber auch wenn Ihr eine nette und innovative Bar suchen solltet.

Nachtrag: Zwischenzeitlich gab es als Starter im Bangkoker EL Gaucho auch einen gedämpften Spargelmix mit frisch gehobeltem Parmesan, sprich sowohl weißen als auch grünen Spargel, schön knackig und somit eine hervorragende Textur – solltet Ihr unbedingt probieren!

BELGA @Sofitel

Ich habe das BELGA auf Empfehlung eines guten Bangkoker Freundes kurz nach der Eröffnung kennenlernen dürfen. Diese Bar & Brasserie mit belgischem Charme, belgischen Bieren und kulinarischen Highlights der belgischen Küche ist die wahre Adresse zum Wohlfühlen.

Das BELGA ist im 32. Stock des Sofitel Bangkok Sukhumvit zu finden und es besticht schon allein deshalb mit seiner fantastischen Aussicht über die gesamte Innenstadt.

Das gänzlich Besondere am BELGA ist die Atmosphäre – in dem Moment indem man in der 32. Etage den Fahrstuhl verlässt fühlt man sich praktisch zu Hause. Die Gasträume haben das gemütliche – einladende Ambiente eines belgischen Gasthauses und der zugehörige Service ist zudem durchweg warmherzig, stets zuvorkommend und dabei sehr professionell.

Natürlich gibt es hier eine nahezu unüberschaubare Anzahl an leckeren belgischen Bieren – sowohl aus der Flasche, als auch frisch gezapft. Ein besonderes Highlight für Bierliebhaber, das BELGA ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem es das Duvel frisch gezapft gibt – ein wahrhaft erstklassiges und süffiges Bier. Peter Laird Restaurant Manager und unter anderem auch „Master of Beer“ hilft Euch mit seinem Können sicher, das passende Bier für Euch zu finden.

Die Speisenkarte des BELGA ist übersichtlich und steckt dabei voller kulinarischer Leckerbissen – wir haben uns bei der Auswahl von Speisen und Getränken bisher stets in die Hände des Küchenchefs begeben. Nicolas Basset (Chef Nico) – vor einiger Zeit noch Chef im MGallery VIE Hotel Bangkok – ist ein bodenständiger, aber dennoch sehr innovativer Chef. Auch ihm ist es zu verdanken das, das BELGA zu einem derart authentischen Restaurant werden konnte.

Man spürt und schmeckt das Engagement des Chefs und seines Teams – egal was man ordert es ist stets mit Liebe und einem hohen Grad an Können zubereitet. So machen die kleinen kulinarischen Reisen, die wir ab und an unternehmen ganz besonders viel Freude.

Wie auch im klassisch-belgischen Gasthaus ist auch im BELGA Teilen angesagt – alle Speisen sind dazu angelegt am Tisch geteilt zu werden, hierdurch wird das Essen mehr noch zu einem sozialen Event als anderswo. Insbesondere deshalb bietet sich diese Lokalität auch für Firmenveranstaltungen oder idealerweise den Abschluss einer Teambildenden Maßnahme an.

Als Starter hatten wir Muscheln in einer Weißbier-Sahnesauce nebst einem halben Lobster – begleitet von hervorragendem Brot – traumhaft, besonders wenn man einige Zeit in Asien unterwegs ist vermisst man als Europäer gutes Brot besonders. Dazu kam noch einen leckeren Salade Liégeoise mit einer Bier-Vinaigrette sowie ein herzhaftes L’américain – ein traditionelles Rinder-Tartare mit Mayonnaise und knusprigem Baguette.

Darüber hinaus gab es eine hervorragende Mayonnaise die vom Khun Min – ihres Zeichens Maître de Mayonnaise und eine zauberhafte Person – live am Tisch nach unseren Wünschen – in diesem -Fall mit Trüffel – verfeinert wurde. Stilecht wurden hierzu knusprige belgische Pommes Frites, Garnelen- & Käse-Kroketten gereicht.

Im Hauptgang hatten wir ein hervorragend gegrilltes Côte de Boeuf (Rib-Eye am Knochen) von ca. einem Kilo. Das Fleisch war butterzart, außen knusprig und lediglich mit ein wenig groben Salz gewürzt und wurde uns mit einem Töpfchen Sauce béarnaise gereicht – ein Erlebnis für jeden Steak Liebhaber. Dazu nahmen wir Stoemp – ein grober Kartoffelstampf mit Wurzelgemüsen.

Zum Abschluss gibt es im BELGA natürlich auch die echten belgischen Waffeln – wir hatten aber ehrlich gesagt nach dem reichhaltigen Mahl kaum noch Platz dafür……dennoch „mussten“ wir zumindest eine mit Vanilleeis, Crumble und Schokoladensauce probieren – sehr lecker!

Die Preise im BELGA sind im Bangkoker Vergleich mehr als fair – kaum zu glauben, dass man über den Dächern Bangkoks eine derart gehobene und qualitativ hochwertige Küche zu solchen Preisen noch finden kann.

Nach dem Essen lädt der Barbereich mit einem Live-DJ zum Verweilen und chillen ein – hier muss man auf jeden Fall vorbeischauen um den Abend ausklingen zu lassen.

Unter der Leitung von Christian Carminati (F & B-Direktor), Nicolas Basset (Head Chef Nico), Khun Thongpoon Siriying (F & B-Manager), Peter Laird (Belga Manger und Master of Beer & Ceremony) und seiner Assistentin Khun Jay hat das BELGA-Team in Bangkok einen vollkommen neuen Ort zum Wohlfühlen geschaffen.

Eine klare Empfehlung meinerseits für einen Besuch des BELGA – es hat einfach Spaß gemacht und es wird sicher nicht unser letzter Besuch gewesen sein!

Dank an das Team, Ihr macht einen tollen Job und dies mit voller Leidenschaft – das fühlt und schmeckt man!

Surf & Turf Phuket Stadt

Auf der Thailändischen Insel Phuket gibt es zahllose Restaurants – viele davon überleben nach ihrer meist pompösen Eröffnung meist keine komplette Saison. Diejenigen Restaurants die hier länger als zwei Jahre am selben Platz bestehen, können mit Fug und Recht sagen sie haben es geschafft. Einer dieser kulinarischen Tempel mit „Bestandsgarantie“ ist das Surf & Turf in Phuket Stadt.

Wenn es um innovatives Essen und einzigartige Texturen geht ist Chef Tom Köffers vom Surf & Turf eine feste Größe auf Phuket. Es mag viele Chefs geben die in der Lage sind kulinarisch zu überzeugen – Tom Köffers jedoch ist in der Lage dies selbst mit den minimalistischsten Voraussetzungen zu bewerkstelligen.

Die Küche im Surf & Turf ist zwar klein und überschaubar und keinesfalls mit denen anderer Gourmet-Tempel zu vergleichen in denen für jeden Handgriff das entsprechende Tool und jede Menge helfende Hände zur Verfügung stehen.

Umso mehr wird hierdurch jedoch klar, dass es dem innovativen Chef und seinem handwerklichen Können geschuldet ist, das uns derart einzigartige Gerichte auf den Tisch gezaubert werden. Die Fantasie und die Lust Neues auszuprobieren, gepaart mit dem Wissen um die Kombination von Zutaten, Aromen und Texturen macht einen großen Koch aus.

Mehr als einmal habe ich Restaurants in der Bedeutungslosigkeit verschwinden sehen, nachdem das Management der Meinung war ein solcher Chef wäre einfach austauschbar. Es ist immer die Handschrift eines genialen Kochs, die einem Restaurant Leben einhaucht – erst im Anschluss kommen Ambiente und Service zum Zuge.

Wir waren diesmal beim “Chef`s Table -Giving Back Dinner“ und wurden wiederum kulinarisch überrascht. Tom Köffers wollte seinen Gästen etwas zurückgeben und das hat er mit diesem feinen kulinarischen Highlight auch getan – und dies zu einem mehr als fairen Preis – mein Respekt & Dank dafür.

Das Surf & Turf ist ein Platz den ich jedem meiner besten Freunde ans Herz legen würde und bekanntlich tut man dies ja nur mit echten Perlen – diesmal einer kulinarischen.

Für mich steht stets eben dieser kulinarische Moment im Mittelpunkt – es mag viele Restaurants geben die über ein bezauberndes und schickes Ambiente, eine tolle Atmosphäre und vieles mehr verfügen – aber wenn die Speisen nicht überzeugen, oder besser noch überraschen ist all dies nicht wirklich von Bedeutung, selbst wenn die Aussicht atemberaubend sein sollte.

Solltet Ihr also auf Phuket sein lasst es Euch im Surf & Turf (reserviert vorher telefonisch!) schmecken und richtet Tom bitte liebe Grüße von mir aus!

Bei den nachfolgenden Bildern sind neben denen aus dem Surf & Turf auch einige dabei, die aus einem Restaurant-Projekt stammen in der Tom Köffers 2019 federführend war. Ich habe diese hinzugetan, damit Ihr sehen könnt wozu dieser deutsche Chef in der Lage ist.